Ich glaub das allene ist nicht das Problem. Aber wenn halt nur 1x am Tag trainiert wird und das eben nur für 2 Stunden oder so, sich die Spieler dafür aber Nacht für Nacht in Diskos rumtreiben, dann ist das recht weit weg von dem, was man hier in D unter "professioneller Arbeit" versteht WENN, und das ist das Schlüsselwort in dem Zusammenhang, WENN dann die körperliche Verfassung und andere Dinge, die sich in dieser Zeit verbessern ließen, nicht stimmen.
Was jetzt nicht heißt, dass es so gelaufen ist. Ich kenne die Trainingspläne von Bayern nicht. Ich glaube nicht, dass es darum geht, ob das Training um 8 oder um 10 anfängt, sondern in welcher Häufigkeit gearbeitet wird, an WAS gearbeitet wird und wie die Ergebnisse in den Bereichen aussehen.
So ne Trainingsintensität kannst du bei 82 Saisonspielen plus Playoffs machen, aber bei gerade einmal 34 Spielen tu auch ich mich schwer damit, zu glauben, dass man die Zeit nicht sinnvoller oder effektiver nutzen kann.
Die Schwankungen gerade in der Konzentration waren schon in der letzten Saison teilweise massiv spürbar, die Einbrüche offensichtlich. Ob das jetzt auf körperliche Schwäche zurückzuführen war (nicht mehr zulegen "können"), auf mangelnde Motivation ("Wir sind ein Bauermann Team, wir sind immer froh, wenn wir ein Spiel in den letzten 3 Minuten noch irgendwie gewinnen können (anstatt mal welche in den ersten 20 Minuten wegzupacken)") oder mangelndes Crunch Time Coaching hinausläuft, die Bayern waren in entscheidenden Phasen in unglaublich vielen Spielen "nicht da". Und scheinbar hat der Ex-Coach dennoch in diesen drei Bereichen keinen Handlungsbedarf gesehen, zumindest nicht genug, um die ein oder andere "zusätzliche" Einheit anzusetzen.
Wenn man gemeinsam über Schwächen spricht, aber keine Lösungsansätze bekommt, dann kann ich die Ungeduld verstehen, die dann aufkommt.
Zwei Dinge sind unendlich, die Dummheit und das All...