Na, da Aktivität war ja ganz cool in den letzten Tagen, lassen wir's nicht einschlafen. Also, Nachlese der ersten PO-Runde:
In der roten Gruppe setzte es die erwarteten Siege der Favoriten. Ostwig konnte auf seinen sensationellen Back Court mit den drei Allstars Heslach, Soberano und Palavraci bauen und mit einer richtig starken Assistquote auftrumpfen, auch wenn Worpswede den Gegner mit einer stattlichen Zahl von Steals zu einigen Turnovern zwang. Roßdorf hattte zwar ein etwas ausgeglicheneres Spiel, ging aber auch seine Grenzen und konnte dem Favoriten Eimsbüttel nie so richtig gefährlich werden. Das Duell um den Gruppensieg ist völlig offen, aber ich sehe leichte Vorteile bei Ostwig.
Bei den Teams der blauen Gruppe kam es zum selben Ausgang, auch hier setzten sich die Besserplatzierten durch. In Köln kamen beide Teams über außen, aber die bessere (von insgesamt zwei schwachen) Dreier-Ausbeuten bei den Gastgebern und ihre Überlegenheit unter den Brettern dank der starken Bösensell und Chatel sowie der Foul Trouble der Adler machten den Unterschied. Das (mit Verlaub) Highlight-Spiel der ersten Runde war aber die Partie der Rooks bei den Rockets. Wie erwartet waren beide Teams sehr nah beieinander.
Die Ulmer konnten einen zwischenzeitlichen Rückstand von -12 mit einem Zweier von Roberts Jusis erstmals bei 54-53 egalisieren und im dritten Viertel sogar eine Führung von +11 ausbauen, brachen aber im Schlussviertel völlig ein. Ulm setzte zwar überraschend auf eine Außentaktik mit drei Guards, die der Kapitän Intars Kante mit satten 43 Punkten auch zunutzen wusste, aber einen alten Bekannten wie den Schalker bringt man mit so was nicht aus dem Tritt. Iserlohn selber genügte die Dominanz unter den Brettern (54-41, Ulm unr mit 9 OR), um den Back Court der Ulmer auszuschalten und das Spiel am Ende wieder an sich zu reißen. Das Finale der blauen Gruppe wird spannend!
Bei unseren Alumni konnte Sheed seinen fantastischen 5-Siege-Run aus dem Saisonfinale leider nicht mit einem Sieg in der ersten PO-Runde krönen, trotz eines sehr engen und zeitweise von ihm beherrschten Spiels musste er sich am Ende seinem Herner Rivalen mit nur 80-84 geschlagen geben. Tragischer Held war ausgerechnet Tone Vuksic, der auch schon in der IV.23 für Unruhe sorgte und in der Aufstiegssaison ChemSheed gegen Paderborn, Ulm und Ostwig zum Sieg führte - doch in dieser Playoffrunde war er frühzeitig ausgefoult. Jeyz und seine FS1 hatten keine Probleme, sein Gegner zog noch vor dem Spiel den Schwanz ein und schenkte das Spiel ab. Ein Durchmarsch ins PO-Finale und der folgende Sieg sind trotzdem sicher.
Jedenfalls, dem Rest der IV.23-Teams alles Gute, bin gespannt, wer sich durchsetzen wird!